Wesentliche Ereignisse

Konzern schließt mit Telefónica europäischen Telekommunikationsvertrag

Am 7. Januar 2009 haben wir mit der spanischen Telefónica einen Dienstleistungsvertrag mit einem Gesamtvolumen von knapp 350 Mio € geschlossen. Das Telekommunikationsunternehmen wird vom Frühsommer 2009 an Mobilfunk-, Festnetz- und Datendienste für 125.000 Mitarbeiter unseres Konzerns an 2.400 Standorten in 28 europäischen Ländern außerhalb Deutschlands übernehmen. Aus dem Vertrag erwarten wir während seiner fünfjährigen Laufzeit Einsparungen von mehr als 150 Mio €.

 

Transaktion zum Verkauf von Postbank-Aktien abgeschlossen

Die Deutsche Post AG und die Deutsche Bank AG haben am 25. Februar 2009 die am 14. Januar 2009 vereinbarte Transaktion zum Erwerb von Aktien an der Deutsche Postbank AG wie geplant abgeschlossen. Der Vertrag wird in drei Teilen umgesetzt. Das Volumen der ersten beiden Tranchen liegt wie vereinbart bei 3,8 Mrd €, von denen die Deutsche Post 3,1 Mrd € bereits am 2. Januar 2009 und weitere 1,1 Mrd € am 25. Februar 2009 erhalten hat. Die Differenz zu den ursprünglich erwarteten liquiden Mitteln bei Vertragsabschluss ist auf Effekte im Zusammenhang mit den Kurssicherungsmaßnahmen zurückzuführen. Der Barwert der gesamten Transaktion liegt weiterhin unverändert bei 4,9 Mrd €.

Die Übernahme der 50 Millionen Postbank-Aktien – das entspricht einem Anteil von 22,9% − im Rahmen der ersten Tranche ist mit Eintragung der Sachkapitalerhöhung von 50 Millionen Aktien der Deutschen Bank zugunsten der Deutschen Post in das Handelsregister erfolgt. Mit der Eintragung der Kapitalerhöhung wurde die Deutsche Post mit rund 8% an der Deutschen Bank beteiligt. Diese Aktien sind wie vorgesehen über Kurssicherungsmechanismen im Wert weitgehend abgesichert. Über die eine Hälfte dieser Aktien kann der Konzern ab Ende April frei verfügen, die andere ist ab Mitte Juni veräußerbar. Für eine Veräußerung sind marktschonende Mechanismen vereinbart worden.

In einer zweiten Tranche hat die Deutsche Bank eine Pflichtumtauschanleihe der Deutschen Post gezeichnet, die nach Ablauf von drei Jahren inklusive der aufgelaufenen Zinsen in 60 Millionen Aktien oder 27,4% der Postbank-Anteile getauscht wird.

Zudem enthält das Finanzergebnis des ersten Quartals einen Einmalertrag in Höhe von 944 Mio € aus der Bewertung der dritten Tranche der gesamten Transaktion. In dieser Tranche haben Deutsche Post DHL und Deutsche Bank gegenseitig Optionen zum Kauf bzw. Verkauf weiterer 12,1% der Postbank-Aktien vereinbart. Die Optionen können frühestens im Februar 2012 ausgeübt werden.

 

Deutsche Post AG investiert 420 Mio € in das Briefgeschäft

Die Deutsche Post AG hat bei der Siemens AG eine neue Generation von Briefsortiermaschinen bestellt. Bis zum Jahr 2012 wird Siemens insgesamt 288 Sortiermaschinen für Standard- und Kompaktbriefe sowie bis zu 97 Sortieranlagen für Groß- und Maxibriefe liefern. Das Investitionsvolumen beträgt rund 420 Mio €.

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