Ertragslage

Berichtsweise und Portfolio geändert

Die Aktivitäten der Postbank wurden bis zu ihrem Verkauf Ende Februar als „Aufgegebene Geschäftsbereiche“ ausgewiesen. Bereits im vergangenen Geschäftsjahr wurde der Renten-Service aus dem ehemaligen Unternehmensbereich FINANZ DIENSTLEISTUNGEN herausgelöst und dem Briefgeschäft zugeordnet. Unsere übrigen Aktivitäten berichten wir als „Fortgeführte Geschäftsbereiche“.

Im Einklang mit der internationalen Praxis und im Sinne einer transparenten Berichterstattung weisen wir die Erträge aus dem Planvermögen im Zusammenhang mit Pensionsverpflichtungen nicht mehr als Bestandteil des EBIT, sondern im Finanzergebnis aus. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst.

Aufgrund der Entkonsolidierung der Postbank und der damit verbundenen At-Equity-Bewertung verzichten wir künftig auf einen zusätzlichen Konzernabschluss „Postbank at Equity“.

Zum 6. Februar 2009 haben wir unsere Anteile an der niederländischen Selekt Mail Nederland C.V. von 51% auf 100% erhöht.

 

Konzernumsatz der fortgeführten Geschäftsbereiche gesunken

Der Konzernumsatz der fortgeführten Geschäftsbereiche ist im Vergleich zum ersten Quartal 2008 um 12,9% auf 11.505 Mio € gesunken (Vorjahr: 13.209 Mio €), wozu negative Währungseffekte mit −114 Mio € beigetragen haben. Besonders der Rückzug aus dem nationalen US-Expressgeschäft hat den im Ausland erwirtschafteten Anteil des Umsatzes verringert, er sank von 68,2% auf 64,7%.

 

Niedrigere Erträge und Aufwendungen

Im Berichtszeitraum haben Einmalaufwendungen in Höhe von 245 Mio € für die Restrukturierung des US-Expressgeschäfts das Ergebnis der fortgeführten Geschäftsbereiche belastet. Weitere Restrukturierungskosten in Höhe von 40 Mio € entstanden in den anderen Unternehmensbereichen. Im Vorjahreszeitraum sind keine Einmaleffekte aufgetreten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im ersten Quartal 2009 von 481 Mio € auf 393 Mio € zurückgegangen, unter anderem weil im Vorjahr höhere Erträge aus dem Verkauf von Grundstücken und Gebäuden sowie aus Währungsumrechnungsdifferenzen enthalten waren.

Der geringere Absatz schlägt sich im Materialaufwand nieder, der von 7.436 Mio € auf 6.388 Mio € gesunken ist. Darüber hinaus hat der niedrigere Ölpreis zur Reduzierung der Transportkosten beigetragen.

Die Personalkosten konnten ebenfalls leicht abgebaut werden, sie sanken um 3,3% auf 4.246 Mio €.

Dagegen sind die Abschreibungen von 359 Mio € auf 368 Mio € leicht gestiegen. Im ersten Quartal 2009 wurden weitere außerplanmäßige Abschreibungen auf Zugänge zum Anlagevermögen im US-Expressgeschäft vorgenommen.

Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 95 Mio € auf 869 Mio € ist unter anderem auf geringere Aufwendungen aus Währungsumrechnungsdifferenzen und Einsparungen bei externer Beratung zurückzuführen.

  • Seite druckenSeite drucken
  • Als PDF speichernAls PDF speichern
  • Zum Warenkorb hinzufügenZum Warenkorb hinzufügen
Konzernumsatz der fortgefuehrten Geschaeftsbereiche